Warum Müttergesprächskreis
Es gibt den Müttergesprächskreis jetzt seit ungefähr 25 Jahren. Angefangen hat alles durchdie Wissbegierde von mehreren Müttern. Sie wollten einfach mehr voneinander wissen, wie die anderen Familien von körperbehinderten Kindern ihren Alltag schaffen. Es gab so viele Fragen, wie z.B.: nach welcher Turnmethode turnen die Kinder? Macht der Vater bzw. Ehemann bei der Therapie auch mit? Welche Schule kommt für mein Kind in Frage? Wem steht das Pflegegeld zu und in welcher Höhe? Um so älter die Kinder wurden, änderten sich die Fragen und die Mütter brauchten einander immer mehr. Es ist Balsam für die Seelen, mit ähnlich betroffenen Familien Probleme auszutauschen, ohne vieles lange erklären zu müssen. Hier wird jeder halt sofort verstanden und gegebenfalls getröstet. Alle sind sich sicher, die anderen Familien haben ähnliche Fragestellungen und Probleme und sie können gemeinsam nach möglichen Lösungen suchen.
Familienfreizeit
Die Müttertreffen einmal im Monat reichten irgendwann nicht mehr aus. Viele Familien wollten mehr und suchten nach anderen Möglichkeiten der Begegnung und des Austausches.
Gemeinsame Erlebnisse
Eine Familienfreizeit bot sich an. Hier konnten alle Familien gemeinsam zusammensein, ganz viel Erleben und gemeinsame Erfahrungen machen. Seit nunmehr 17 Jahren findet die Familienfreizeit regelmäßig statt.
Monatliche Treffen entwickeln sich weiter
Natürlich blieb das monatliche Treffen bestehen. Die „Oldies" kennen sich nun schon lange und finden immer wieder neuen Austausch miteinander. Zum Glück sind sie aber nicht unter sich geblieben. Der Kreis hat sich verändert und es kommen immer wieder „neue Eltern" mit jüngeren Kindern dazu und tauschen ihre Erfahrungen aus. Die Themen passen sich immer den Kindern und dem entsprechenden Alter an. Natürlich sind, wie früher, die Mütter die federführenden Akteurinnen im Müttergesprächskreis.
Kernkompetenz
Die Familien brauchen sich immer wieder gegenseitig und genießen es, dass sie miteinander bekannt sind. Alle sind sehr verschieden, aber eines verbindet die Familien: Sie haben behinderte Kinder und wollen mit ihnen gemeinsam ihr Leben meistern.
Dank des in den Jahren gesammelten Fachwissens mit Ämtern, Ärzten und öffentlichen Einrichtungen können die "Oldies" für fast jedes Problem oder Aufgabe Lösungsvorschläge unterbreiten und falls eine Angelegenheit nicht aus der Schublade geklärt werden kann, helfen Erfahrung, Verbindungen und Kontakte schnell zum gewünschten Ziel.
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